Machu Picchu Karte: Plan der Inka-Stadt
Unser eigener Plan von Machu Picchu mit 20 Highlights, den Terrassen, der Wächterhütte mit dem Postkartenblick, Sonnentempel, Heiligem Platz, Intihuatana, Hauptplatz und Condor-Tempel, dem Eingang mit Bus-Endstation, dem Tor zum Huayna Picchu und dem Pfad zur Inka-Brücke. Dazu die drei amtlichen Circuits, die seit Juni 2024 gelten. Tippe auf eine Nummer für Details, wähle deinen Circuit oder drucke die Karte für deinen Besuch aus.
Karte der Inka-Stadt Machu Picchu
Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL. Gezeichnet von Back in Time Travel, Stand der Daten 25.09.2026. Die Karte ist eine Orientierungshilfe; Wege, Sperrungen und die Führung der Circuits können sich ändern, die Beschilderung vor Ort gilt.
Die 20 Highlights auf der Karte
Die Nummern entsprechen der Karte. Die Reihenfolge folgt dem Weg vom Eingang über die Terrassen zur Wächterhütte, durch das Stadttor in den Tempelbezirk hinunter zum Hauptplatz, zum Heiligen Fels am Fuß des Huayna Picchu und durch die Wohnviertel des Ostens zum Condor-Tempel; Inka-Brücke und Huayna Picchu sind Zusatzwege mit eigener Ruta.
Eingang und Kontrolle Machu Picchu Control
Der einzige Eingang, am Südostrand der Stadt oberhalb der Bus-Endstation: Ticket und Pass werden geprüft, danach beginnt die Einbahnstraße deines Circuits. Toiletten, Schließfächer und Restaurant liegen vor der Kontrolle; drinnen gibt es nichts mehr und keinen Wiedereintritt.
Mehr dazu →Wächterhütte Casa del Guardián, Postkartenblick
Das strohgedeckte Haus auf der obersten Terrasse über der Stadt: Von hier stammt das Bild, das jeder kennt, mit den Terrassen, dem Hauptplatz und dem Huayna Picchu dahinter. Nur die Circuits 1 und 2 führen hier herauf; wer Circuit 3 gebucht hat, sieht die Stadt von unten.
Terrassen der Landwirtschaftszone Andenes
Die Treppen aus Feldern am Südhang: Hunderte Terrassen mit Steinmauern, bis zu vier Meter hoch, mit Drainage aus Kies und Sand. Sie hielten den Hang und ernährten die Stadt mit Mais und Kartoffeln. Alle Circuits kreuzen sie auf dem Weg vom Eingang hinauf oder hinunter.
Stadttor Puerta de la Ciudad
Das trapezförmige Tor am Ende des Weges von der Wächterhütte, der einzige Zugang zum Stadtbezirk. Vom Tor aus rahmt es den Huayna Picchu; innen sind noch die Steinringe zu sehen, an denen ein Balken den Türflügel hielt.
Steinbruch Cantera
Ein Feld aus Granitblöcken oberhalb des Tempelbezirks: hier brachen die Inka den Stein für die Stadt. Ein halb gespaltener Block zeigt die Technik, Keile in Rillen zu treiben und den Fels mit Wasser sprengen zu lassen. Die Stadt war beim Verlassen noch nicht fertig gebaut.
Sonnentempel Templo del Sol, Torreón
Der einzige Rundbau der Stadt, aus geglätteten Blöcken auf einen Felsen gesetzt. Durch das Ostfenster fällt zur Juni-Sonnenwende das erste Licht auf den Altarstein. Nur Circuit 3 kommt bis an die Mauer; von Circuit 2 schaust du von oben auf das Dach.
Mehr dazu →Königsgrab Tumba Real
Die Höhle unter dem Sonnentempel, mit Stufen und Nischen aus dem Fels geschnitten und so fein gemauert wie kein anderer Ort der Stadt. Hiram Bingham hielt sie für ein Grab; Menschenknochen wurden nie gefunden. Wahrscheinlich ein Heiligtum für die Ahnen.
Brunnenstaffel Fuentes, 16 Brunnen
Sechzehn Becken übereinander an der Treppe zwischen Sonnentempel und Königspalast: Eine Quelle am Nordhang speist einen 750 Meter langen Kanal, der das Wasser Becken für Becken durch die Stadt fallen lässt. Der oberste Brunnen versorgte den Palast, die untersten die Wohnviertel.
Königspalast Residencia Real, Casa del Inka
Die größte Wohnanlage der Stadt, gleich neben dem ersten Brunnen: ein Hof mit Räumen aus feinstem Mauerwerk, eigener Latrine und einem Garten. Vermutlich das Haus des Herrschers Pachacútec, wenn er die Stadt besuchte. Auf dem Weg von Circuit 3.
Heiliger Platz und Haupttempel Plaza Sagrada, Templo Principal
Der Platz der großen Tempel oberhalb des Hauptplatzes. Der Haupttempel an der Nordseite, dreiwandig mit sieben Nischen, steht auf einem Fundament, das sich seit Jahrhunderten setzt und die Mauer verzieht. Daneben die Sakristei mit den Steinen, die 32 Winkel haben sollen.
Tempel der Drei Fenster Templo de las Tres Ventanas
Drei trapezförmige Fenster aus riesigen Blöcken, gerichtet auf den Sonnenaufgang über den Bergen im Osten. Der Chronist Pachacuti Yamqui erzählte von den drei Fenstern, aus denen die Ahnen der Inka traten; Bingham glaubte, hier Tampu Tocco gefunden zu haben.
Intihuatana Pfahl, an den die Sonne gebunden ist
Der aus dem Fels geschlagene Stein auf dem höchsten Punkt der Stadt, am Ende einer Treppe über dem Heiligen Platz. Seine Kanten weisen auf die Berge ringsum; zu den Tagundnachtgleichen wirft er mittags fast keinen Schatten. Der letzte Intihuatana, den die Spanier nicht zerstörten. Nur mit Circuit 2 (Ruta 2-A).
Mehr dazu →Hauptplatz Plaza Principal
Die Wiese in der Mitte der Stadt, die den Tempelbezirk im Westen von den Wohnvierteln im Osten trennt; darauf grasen die Lamas. Am Nordende lag der Platz der Zeremonien mit dem Heiligen Fels. Hier beginnt unsere Geschichte von Machu Picchu.
Mehr dazu →Heiliger Fels Roca Sagrada
Ein drei Meter hoher Monolith auf einem Sockel, dessen Umriss die Silhouette des Berges Yanantin dahinter nachzeichnet, gerahmt von zwei offenen Hütten. Der nördlichste Punkt der Stadt und der Treffpunkt vor dem Aufstieg auf den Huayna Picchu.
Tor zum Huayna Picchu Kontrollhütte, Ruta 3-A
Am Heiligen Fels beginnt der Weg auf den Huayna Picchu: Kontrollhütte, Eintrag ins Buch, dann Inka-Treppen mit Stahlseilen, 260 Höhenmeter, eine Stunde hinauf, eine hinunter. Nur mit Ticket der Ruta 3-A und in der gebuchten Zeit; Kinder unter zwölf dürfen nicht.
Mehr dazu →Gruppe der Drei Portale Grupo de las Tres Portadas
Drei gleiche Wohnhöfe nebeneinander am Nordrand der Wohnviertel, jeder mit einem Tor zum Hauptplatz hin: die Häuser der Handwerker und Bauern, die die Stadt am Laufen hielten. Teil des Weges auf Circuit 2.
Wasserspiegel Espejos de Agua, Grupo de los Morteros
Zwei runde, flache Becken im Boden eines Hauses, die Bingham für Mörser hielt. Mit Wasser gefüllt spiegeln sie den Himmel; die Deutung als Instrumente zur Sternbeobachtung ist verbreitet, aber nicht belegt.
Condor-Tempel Templo del Cóndor
Zwei Felsen ragen wie aufgestellte Flügel empor, davor liegt am Boden ein Stein mit Kopf und Halskrause des Vogels: der Condor, Bote zwischen Himmel und Erde. Unter den Flügeln eine Höhle mit Nischen, hinter dem Tempel die Kammern, die Bingham Gefängnis nannte.
Weg zur Inka-Brücke Camino a Puente Inka, Ruta 1-D
Hinter der Wächterhütte zweigt der Pfad nach Südwesten ab und folgt 20 Minuten lang einer schmalen Leiste in der Felswand, bis zur Aussichtsplattform vor der Inka-Brücke: Dort überbrückt ein Stück Steinmauer eine Lücke von sechs Metern mit Baumstämmen; wer die Stämme wegzog, sperrte den Zugang zur Stadt. Die Brücke liegt 500 Meter südlich außerhalb der Karte und darf nicht betreten werden.
Huayna Picchu Wayna Picchu, 2.693 Meter
Der steile Berg hinter der Stadt, 260 Meter höher als der Hauptplatz. Auf dem Gipfel liegen Terrassen und Tempel, auf der Rückseite die Große Höhle mit dem Mondtempel. Der Blick von oben zeigt die Stadt als Umriss eines Condors, so sagt es die Legende. Nur mit Ruta 3-A, 400 Plätze am Tag.
Mehr dazu →
Die drei Circuits durch Machu Picchu
Seit dem 1. Juni 2024 gilt die Regelung des Ministerio de Cultura (Resolución Ministerial 528-2023-MC): drei Circuits mit zehn Rutas, alle Einbahnstraßen, alle ab dem Eingang. Dein Ticket gilt für genau eine Ruta; welche Stationen sie umfasst, siehst du hier. Wähle einen Circuit, dann werden seine Stationen auf der Karte hervorgehoben.
Circuit 1 Panorámico: Postkartenblick von oben
Die Rutas 1-A bis 1-D führen nur über die oberen Terrassen zur Wächterhütte mit dem klassischen Blick über die ganze Stadt, nicht in die Stadt hinein. Dazu kommt je nach Ruta die Besteigung der Montaña Machu Picchu (1-A, drei Stunden, 3.082 Meter), nur die obere Terrasse (1-B), das Sonnentor Intipunku (1-C) oder die Inka-Brücke (1-D); 1-C und 1-D nur in der Hochsaison. Der richtige Circuit für das Foto, nicht für die Tempel.
Circuit 2 Machupicchu Clásico: die ganze Stadt
Die Ruta 2-A ist der vollständigste Rundgang: von der oberen (2-A) oder unteren Terrasse (2-B) mit dem Postkartenblick durch das Stadttor zum Steinbruch, über den Heiligen Platz mit Haupttempel und Tempel der Drei Fenster hinauf zum Intihuatana, hinunter über den Hauptplatz zum Heiligen Fels und durch den Osten mit den Drei Portalen, den Wasserspiegeln und dem Condor-Tempel zum Ausgang. Zweieinhalb bis drei Stunden; Sonnentempel und Königspalast siehst du nur von oben.
Circuit 3 Machupicchu Realeza: der Königsbezirk unten
Die Rutas 3-A bis 3-D bleiben im unteren Teil, ohne die Wächterhütte: über die unteren Terrassen zum Sonnentempel mit dem Königsgrab, an der Brunnenstaffel entlang zum Königspalast, dann Wasserspiegel und Condor-Tempel. Ruta 3-A ergänzt den Aufstieg auf den Huayna Picchu (Tor am Heiligen Fels, zwei Stunden hin und zurück), 3-D den kleinen Huchuy Picchu, 3-C die Große Höhle (Templo de la Luna) am Rücken des Huayna Picchu; 3-C und 3-D nur in der Hochsaison.
Eingang, Bus-Endstation und Fußweg
- Eingang mit Kontrolle
- Der einzige Eingang liegt am Südostrand der Stadt, gleich oberhalb der Bus-Endstation: Ticket- und Passkontrolle, Toiletten (gebührenpflichtig), Schließfächer, Restaurant des Sanctuary Lodge und Snackbar. Große Rucksäcke über 40 mal 35 mal 20 Zentimeter müssen draußen bleiben. Einlass jeweils zur gebuchten Stunde, in der Regel bis eine Stunde nach der Einlasszeit.
- Bus-Endstation
- Die Busse von Aguas Calientes (Consettur) fahren ab 5:30 Uhr im Minutentakt die Carretera Hiram Bingham hinauf, rund 25 Minuten über 13 Kehren; Endstation direkt vor dem Eingang. Die Tickets gibt es in Aguas Calientes an der Avenida Hermanos Ayar, nicht oben am Berg.
- Fußweg von Aguas Calientes
- Wer läuft, überquert den Río Urubamba an der Puente Ruinas (Kontrolle 5 bis 14 Uhr, Ticket und Pass zeigen) und steigt über die Inka-Treppe, die die Straßenkehren abkürzt: 400 Höhenmeter, anderthalb bis zwei Stunden. An der Brücke liegt das Museo de Sitio Manuel Chávez Ballón mit den Funden der Ausgrabungen.
- Toiletten und Verpflegung
- Nur außerhalb der Kontrolle am Eingang; in der Stadt selbst gibt es keine Toiletten, kein Wasser und keinen Wiedereintritt. Wer nach dem Rundgang hinaus ist, kommt nicht wieder hinein.
Preise, Einlasszeiten, welche Ruta du wann buchen musst und die Anreise mit Zug und Bus stehen in unserem Ratgeber Machu Picchu Tickets und Eintritt.
Wo liegt Machu Picchu?
Machu Picchu liegt in der Region Cusco im Süden Perus, auf einem Bergrücken 2.430 Meter hoch über dem Tal des Río Urubamba, an der Grenze zwischen Anden und Amazonasregenwald. Am Fuß des Berges liegt Aguas Calientes (Machupicchu Pueblo), das nur mit dem Zug oder zu Fuß erreichbar ist; die Züge fahren ab Ollantaytambo im Heiligen Tal, rund anderthalb Stunden, und ab Poroy bei Cusco. Entfernungen vom Hauptplatz, jeweils Luftlinie:
- Aguas Calientes
- 2 km
- Ollantaytambo
- 32 km
- Urubamba
- 49 km
- Cusco
- 75 km
- Lima
- 504 km
Häufige Fragen zur Machu-Picchu-Karte
Wo liegt Machu Picchu?
Machu Picchu liegt in der Region Cusco im Süden Perus, 2.430 Meter hoch auf einem Bergrücken über dem Río Urubamba. Luftlinie sind es 2 Kilometer nach Aguas Calientes am Fuß des Berges, 32 Kilometer nach Ollantaytambo, 75 Kilometer nach Cusco und 504 Kilometer nach Lima. Der Zug ab Ollantaytambo braucht rund anderthalb Stunden nach Aguas Calientes, der Bus von dort 25 Minuten bis zum Eingang.
Wie groß ist Machu Picchu?
Der Stadtbezirk auf dem Bergrücken misst rund 500 mal 200 Meter; mit den Terrassen und den Wegen sind es gut 30 Hektar, das Schutzgebiet des Santuario Histórico über 32.000. Vom Eingang bis zur Wächterhütte steigst du 100 Höhenmeter, der Circuit 2 ist etwa drei Kilometer lang und dauert mit Fotostopps zweieinhalb bis drei Stunden.
Welchen Circuit soll ich buchen?
Circuit 2 (Ruta 2-A), wenn du nur einmal kommst: Postkartenblick und Stadt, mit Intihuatana. Circuit 1 für den Blick und einen Berg, Circuit 3 für den Königsbezirk mit Sonnentempel und den Huayna Picchu. Die Circuits sind Einbahnstraßen, ein Ticket gilt für eine Ruta; wer zwei sehen will, braucht zwei Tickets, am besten früh und mittags.
Gibt es eine Machu-Picchu-Karte als PDF?
Diese Seite lässt sich über den Knopf „Karte drucken“ ausdrucken oder als PDF speichern; gedruckt werden Karte, Highlights und Circuits. Am Eingang gibt es keinen Faltplan, aber Tafeln mit den Rutas; unterwegs weisen Schilder und Wächter den Weg.
Wo ist der Postkartenblick auf Machu Picchu?
An der Wächterhütte, Nummer 2 auf der Karte, auf der obersten Terrasse über dem Eingang. Dorthin führen nur die Circuits 1 und 2; mit Circuit 3 bleibt dir der Blick von den unteren Terrassen. Am frühen Morgen liegt oft Nebel über der Stadt, der sich gegen 9 Uhr hebt.
Wie komme ich von Aguas Calientes nach Machu Picchu?
Mit dem Bus ab 5:30 Uhr in 25 Minuten über die Carretera Hiram Bingham bis vor den Eingang, Tickets an der Avenida Hermanos Ayar. Oder zu Fuß: über die Puente Ruinas und die Inka-Treppe, 400 Höhenmeter, anderthalb bis zwei Stunden, Kontrolle an der Brücke von 5 bis 14 Uhr.
Kann man Huayna Picchu und Montaña Machu Picchu besteigen?
Ja, mit eigener Ruta: Huayna Picchu gehört zu Circuit 3 (Ruta 3-A, Tor am Heiligen Fels, eine Stunde hinauf), Montaña Machu Picchu zu Circuit 1 (Ruta 1-A, Abzweig oberhalb der Wächterhütte, drei Stunden hin und zurück). Beide sind auf 400 beziehungsweise wenige hundert Plätze am Tag begrenzt und Wochen im Voraus ausgebucht.