Pyramiden von Gizeh Karte: Plan des Plateaus
Unser eigener Plan des Plateaus von Gizeh mit 20 Highlights: die drei Pyramiden mit ihren Königinnenpyramiden, die Mastabafelder im Westen und Osten, Sphinx und Taltempel, die Aufwege, das Grab der Meresanch, der Panorama-Aussichtspunkt mit dem Kamelplatz, dazu der neue Haupteingang an der Fayoum-Straße, der Sphinx-Eingang und die Halte der Elektrobusse. Tippe auf eine Nummer für Details, wähle eine Route oder drucke die Karte für deinen Besuch aus.
Karte des Pyramidenplateaus von Gizeh
Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL. Gezeichnet von Back in Time Travel, Stand der Daten 25.09.2026. Die Karte ist eine Orientierungshilfe; Eingänge, Busrouten und Sperrungen ändern sich seit dem Umbau des Plateaus häufig, die Beschilderung vor Ort gilt.
Die 20 Highlights auf der Karte
Die Nummern entsprechen der Karte. Die Reihenfolge folgt dem klassischen Weg vom Sphinx-Eingang über Taltempel und Sphinx den Aufweg hinauf zu Chephren und Cheops, dann durch die Gräberfelder nach Westen zu Mykerinos, zum Panoramapunkt im Süden, zu Khentkawes und dem Arbeiterfriedhof und zum Schluss zum Mena House am Nordrand.
Haupteingang und Besucherzentrum Cairo–Fayoum-Wüstenstraße
Seit 2025 der Eingang für alle, die mit Auto, Taxi oder Reisebus kommen: Kassen und Ticketautomaten, Sicherheitskontrolle, eine Ausstellung mit Nachbildungen, Toiletten, Cafés und ein Parkplatz für 2.000 Wagen. Fahrzeuge bleiben hier; die Elektrobusse bringen dich in wenigen Minuten hinauf auf das Plateau. Öffnung 8 Uhr, letzter Einlass 16 Uhr.
Mehr dazu →Sphinx-Eingang Nazlet el-Samman, ohne Kasse
Der Fußgängereingang am Ostrand, zwischen Taltempel und dem Platz der Sound-and-Light-Show. Keine Kasse mehr: nur mit vorab gekauftem Online-Ticket. Von hier sind es 200 Meter zur Sphinx und gut ein Kilometer bergauf zur Cheops-Pyramide; der Bus-Halt „Sphinx“ liegt gleich daneben.
Mehr dazu →Taltempel des Chephren Granitpfeiler und Alabasterboden
Der besterhaltene Tempel des Plateaus: Wände aus Kalksteinblöcken, verkleidet mit poliertem Granit aus Assuan, Pfeiler aus einem Stück, ein Boden aus Alabaster. Hier wurde der Körper des Königs für die Bestattung vorbereitet, hier stand die Dioritstatue des Chephren mit dem Horusfalken im Nacken, heute im Museum. Der Durchgang führt weiter zum Aufweg.
Sphinx-Tempel Vor den Pranken der Sphinx
Ein Hof mit 24 Pfeilern direkt vor der Sphinx, gebaut aus denselben Blöcken, die beim Herausschlagen der Sphinx aus dem Fels anfielen. Der Tempel blieb unvollendet und war schon im Alten Reich vom Sand verschüttet; man sieht ihn von der Terrasse des Taltempels. Zwei Nischen für Sonnenaufgang und -untergang deuten auf einen Sonnenkult.
Große Sphinx 73 Meter lang, 20 Meter hoch
Ein Löwenkörper mit dem Kopf eines Königs, aus dem gewachsenen Fels des Plateaus geschlagen, wahrscheinlich unter Chephren. Zwischen den Pranken steht die Traumstele des Thutmosis IV., der die Sphinx tausend Jahre später vom Sand befreite. Der Blick von der Terrasse zwischen Taltempel und Sphinx-Tempel ist der klassische; die Sphinx selbst darf nicht betreten werden. Hier beginnt unsere Geschichte der Baustelle des Cheops.
Mehr dazu →Chephren-Aufweg Rampe vom Tal zum Totentempel
Fast 500 Meter lang steigt der gedeckte Weg vom Taltempel schräg hinauf zum Totentempel an der Pyramide; über ihn zog der Trauerzug des Königs. Die Aufwege der drei Pyramiden verlaufen parallel, der des Cheops liegt heute unter den Häusern von Nazlet el-Samman. Der Weg neben dem Aufweg ist der direkte Anstieg von der Sphinx zu den großen Pyramiden.
Totentempel des Chephren Am Fuß der Ostseite
Ein Hof mit Pfeilern, fünf Statuennischen und Magazinen, gebaut aus Blöcken von mehreren hundert Tonnen: der Ort des Totenkults, an dem täglich geopfert wurde. Vom Tempel führt der Aufweg hinunter zum Tal; von der Terrasse davor hast du die Chephren-Pyramide direkt über dir und die Cheops-Pyramide im Norden.
Chephren-Pyramide 136 Meter, mit Verkleidung an der Spitze
Die zweite Pyramide, nur wenige Meter niedriger als die des Cheops, steht auf höherem Fels und wirkt deshalb größer. An der Spitze sitzt noch die glatte Kalksteinverkleidung aus Tura, die einst alle drei Pyramiden umhüllte. Innen ein einfacher Gang zur Grabkammer mit dem Sarkophag; Eintritt mit eigenem Ticket, meist ohne Wartezeit.
Cheops-Pyramide Große Pyramide, 146,6 Meter, heute 138,8
Das älteste der Sieben Weltwunder und das einzige, das steht: 230 Meter Seitenlänge, rund 2,3 Millionen Steinblöcke, gebaut in gut 20 Jahren um 2560 v. Chr. Der Einstieg ist der Räubertunnel des Kalifen al-Ma’mun an der Nordseite; innen die Große Galerie und die Königskammer aus Granit. Eigenes Ticket, Kontingent pro Tag, keine Fotos im Inneren.
Mehr dazu →Bootsgruben des Cheops Sonnenbarke, heute im Grand Egyptian Museum
Fünf Gruben rund um die Pyramide; in zweien lagen zerlegte Boote aus Zedernholz. Die 43 Meter lange Barke, 1954 entdeckt, stand bis 2021 im Bootsmuseum an der Südseite der Pyramide; das Museum ist abgebaut, das Boot samt dem zweiten, erst 2021 geborgenen, steht heute im Grand Egyptian Museum zwei Kilometer nördlich. Die leeren Gruben mit ihren Deckblöcken sind noch zu sehen.
Mehr dazu →Königinnenpyramiden des Cheops und Ostfriedhof G I-a bis G I-c, Mastabas der Königsfamilie
Drei kleine Pyramiden an der Ostseite für die Mutter des Königs, Hetepheres I., und die Königinnen Meritites und Henutsen, dazu die Reste der Kultpyramide. Dahinter beginnt der Ostfriedhof mit den großen Doppelmastabas der Söhne und Töchter des Cheops: Kawab, Chufuchaf, Meresanch. Von hier hat man den Blick über Nazlet el-Samman bis zum Niltal.
Grab der Meresanch III. G 7530, Felsgrab mit Malereien
Das schönste Grab, das man in Gizeh betreten kann: Enkelin des Cheops, Gemahlin des Chephren. Drei Räume im Fels mit farbigen Reliefs des Alltags, Statuenreihen von zehn Frauen der Familie und einem Schacht zur Grabkammer mit dem Granitsarkophag. Seit 2012 geöffnet, eigenes Ticket, kleine Gruppen; der Wächter führt mit der Taschenlampe.
Mehr dazu →Westfriedhof und Mastaba des Hemiunu Straßen aus Gräbern
Westlich der Cheops-Pyramide liegen die Mastabas der Beamten in geraden Reihen wie Häuserblöcke, jede ein Grab mit Kultkammer und Schacht. Die größte ist G 4000, das Grab des Hemiunu, Wesir und wahrscheinlich Baumeister der Großen Pyramide; seine Sitzstatue steht in Hildesheim. Einige Gräber sind offen, etwa die des Iymery und des Seschemnefer, mit Reliefs von Ernte, Vieh und Fischfang.
Mykerinos-Pyramide 65 Meter, Granitverkleidung unten
Die kleinste der drei Königspyramiden, ein Zehntel der Masse des Cheops, aber mit den unteren 16 Lagen aus rotem Granit verkleidet. Die Kerbe in der Nordseite stammt von 1196, als der Sohn Saladins die Pyramide abtragen lassen wollte und nach acht Monaten aufgab. Innen Kammern mit Nischendekor; eigenes Ticket, oft geschlossen im Wechsel mit Chephren.
Königinnenpyramiden des Mykerinos G III-a bis G III-c
Drei kleine Pyramiden an der Südseite: die östliche eine echte Pyramide, wohl die Kultpyramide, die beiden anderen Stufenpyramiden, die nie vollendet wurden. Sie stehen frei im Sand, ohne Absperrung, und geben mit der großen Pyramide dahinter das Bild der Wüstenseite des Plateaus.
Panorama-Aussichtspunkt und Kamelplatz Alle drei Pyramiden in einer Reihe
Der Hügel im Süden, auf dem alle drei Pyramiden mit ihren Königinnenpyramiden hintereinander stehen: das Foto, für das die meisten kommen, am besten am Morgen mit der Sonne im Rücken. Hier warten die Kamel- und Pferdeführer, hier liegt das Restaurant 9 Pyramids Lounge; die Elektrobusse halten unterhalb. Preis für ein Kamel vorher aushandeln, mit Rückweg.
Aussichtspunkt West Erster Halt der Elektrobusse
Die Terrasse am Westrand des Plateaus, 93 Meter hoch, mit Cafés und Toiletten: der erste Halt der Busse vom Besucherzentrum, mit dem Blick über die Wüste auf die Rückseite der Chephren- und Mykerinos-Pyramide. Von hier führt ein Wüstenweg zu Fuß zum Panoramapunkt und zur Mykerinos-Pyramide, eine halbe Stunde im Sand.
Grab der Khentkawes I. Die „vierte Pyramide“
Ein Würfel aus Fels mit gemauertem Aufbau, für die Königin, die am Ende der 4. Dynastie Mutter zweier Könige war. Unten ein Kalksteinblock, den die Steinbrüche stehen ließen, oben ein mastabaartiger Bau, davor die Häuser ihrer Totenpriester. Zwischen Chephren-Aufweg und Mauer der Krähe, mitten im Zentralfeld der Felsgräber.
Arbeiterfriedhof Hinter der Mauer der Krähe
Südlich der 200 Meter langen Mauer der Krähe liegt die Stadt der Pyramidenbauer mit Bäckereien, Schlafsälen und Werkstätten, und am Hang darüber der Friedhof der Arbeiter und Vorarbeiter, 1990 entdeckt: kleine Lehmziegelgräber in Pyramidenform, Inschriften mit Namen und Titeln. Eigenes Ticket, Öffnung wechselnd; der Beweis, dass keine Sklaven die Pyramiden bauten.
Mehr dazu →Mena House Hotel seit 1886, alter Eingang geschlossen
Das Jagdschloss des Khediven Ismail am Ende der Pyramids Road, seit 1886 Hotel: Churchill, Roosevelt und die Beatles wohnten hier, mit der Cheops-Pyramide im Fenster. Der Eingang zum Plateau daneben, jahrzehntelang der Haupteingang, ist seit 2025 geschlossen; wer im Mena House wohnt, fährt zum Besucherzentrum oder läuft zum Sphinx-Eingang.
Drei Routen über das Plateau
Das Plateau ist gut zwei Kilometer breit, und seit 2025 fahren Elektrobusse zwischen den Stationen. Unsere drei Routen zeigen, was sich an einem halben Tag verbinden lässt: der klassische Weg von der Sphinx hinauf zu den großen Pyramiden, die Panoramarunde vom neuen Eingang aus und der Weg zu den Gräbern, die man betreten kann. Wähle eine Route, dann werden ihre Stationen auf der Karte hervorgehoben.
Klassisch: von der Sphinx zur Cheops-Pyramide
Der Weg, den die Pharaonen selbst gebaut haben: durch den Sphinx-Eingang in den Taltempel des Chephren, an der Sphinx vorbei und den Aufweg hinauf zum Totentempel und zur Chephren-Pyramide, weiter nach Norden zur Cheops-Pyramide mit den Bootsgruben, den Königinnenpyramiden und dem Ostfriedhof. Drei Stunden zu Fuß, mit Bus ab dem Sphinx-Halt weniger; ideal, wenn du früh am Sphinx-Eingang mit Online-Ticket startest.
Panorama: vom neuen Eingang zum Postkartenblick
Vom Besucherzentrum mit dem Elektrobus zum Aussichtspunkt West und weiter zum Panoramapunkt im Süden, wo alle drei Pyramiden in einer Reihe stehen und die Kamele warten. Dann zu Fuß oder mit dem Bus zur Mykerinos-Pyramide mit ihren drei Königinnenpyramiden und über den Totentempel zur Chephren-Pyramide. Zwei bis drei Stunden; der Weg für das Foto und für die Wüstenseite des Plateaus.
Gräber: Mastabas, Meresanch, Khentkawes
Die Seite von Gizeh, die die meisten auslassen: die Mastabastraßen des Westfriedhofs mit dem Grab des Hemiunu, das bemalte Felsgrab der Königin Meresanch III. im Ostfriedhof, das Grab der Khentkawes im Zentralfeld und der Arbeiterfriedhof hinter der Mauer der Krähe. Meresanch und Arbeiterfriedhof brauchen eigene Tickets; welche Mastabas geöffnet sind, wechselt. Zwei bis drei Stunden, dazu Fußwege im Sand.
Eingänge, Elektrobusse und Mena House
- Haupteingang an der Fayoum-Straße
- Seit dem Probebetrieb im April 2025 der Haupteingang: Besucherzentrum mit Kassen, Ticketautomaten (Kartenzahlung), Sicherheitskontrolle, Ausstellung, Toiletten, Cafés und großem Parkplatz an der Cairo–Fayoum-Wüstenstraße am Südwestrand des Plateaus. Private Autos, Taxis und Reisebusse bleiben hier; von hier fahren die Elektrobusse hinauf. Öffnung laut Ministerium 8 Uhr, letzter Einlass 16 Uhr.
- Sphinx-Eingang (Nazlet el-Samman)
- Der alte Fußgängereingang am Ostrand, unterhalb der Sphinx zwischen Taltempel und dem Platz der Sound-and-Light-Show, am Ende der Hotelgassen von Nazlet el-Samman. Er ist weiter offen, hat aber keine Kasse: Einlass nur mit vorab online gekauftem Ticket (egymonuments.com). Der kürzeste Weg, wenn du in einem der Hotels mit Pyramidenblick wohnst.
- Elektrobusse
- Über 45 Elektrobusse fahren im Fünf-Minuten-Takt eine Ringlinie vom Besucherzentrum zum Aussichtspunkt West, weiter zu Mykerinos, Chephren, Cheops und Sphinx und zurück; Ein- und Aussteigen an jedem Halt, die Fahrt ist im Ticket enthalten. Zu Fuß sind die Wege lang: vom Sphinx-Eingang zur Cheops-Pyramide gut ein Kilometer, zum Panoramapunkt zwei.
- Alter Eingang am Mena House (geschlossen)
- Der Eingang am Ende der Pyramids Road neben dem Hotel Mena House, jahrzehntelang der Haupteingang mit Kasse und Busparkplatz, ist seit 2025 als Eingang geschlossen; ältere Reiseführer und Kartendienste zeigen ihn noch. Taxis lassen dich hier vergeblich aussteigen.
Preise, Öffnungszeiten, welche Pyramide sich von innen lohnt und die Anreise ab Kairo stehen in unserem Ratgeber Pyramiden von Gizeh Tickets und Eintritt.
Wo liegt Gizeh?
Die Pyramiden stehen auf dem Plateau von Gizeh am Westrand des Niltals, wo die Wüste beginnt, am Südwestrand der Millionenstadt Groß-Kairo; die Stadt Gizeh und der Vorort Nazlet el-Samman reichen bis an die Sphinx heran. Das Grand Egyptian Museum liegt zwei Kilometer nördlich an der Straße nach Alexandria, die Nekropolen von Sakkara und Dahschur folgen 15 und 20 Kilometer weiter südlich am Wüstenrand. Entfernungen von der Cheops-Pyramide, jeweils Luftlinie:
- Grand Egyptian Museum
- 2 km
- Kairo (Tahrir-Platz)
- 12 km
- Flughafen Kairo
- 31 km
- Sakkara
- 14 km
- Dahschur
- 22 km
Häufige Fragen zur Gizeh-Karte
Wo liegt Gizeh?
Die Pyramiden von Gizeh stehen am Westrand des Niltals auf dem Wüstenplateau am Südwestrand von Groß-Kairo, im Gouvernement Gizeh in Ägypten. Luftlinie sind es 2 Kilometer zum Grand Egyptian Museum, 12 Kilometer zum Tahrir-Platz in Kairo, 31 Kilometer zum Flughafen Kairo, 14 Kilometer nach Sakkara und 22 Kilometer nach Dahschur. Mit dem Taxi brauchst du aus dem Zentrum von Kairo je nach Verkehr 40 bis 90 Minuten zum Besucherzentrum an der Fayoum-Straße.
Wie groß ist das Plateau von Gizeh?
Das Gelände der Nekropole misst rund zwei mal zwei Kilometer; von der Sphinx bis zur Cheops-Pyramide ist es gut ein Kilometer bergauf, von der Cheops- zur Mykerinos-Pyramide noch einmal ein Kilometer, zum Panoramapunkt weitere 700 Meter. Wer alles zu Fuß geht, ist vier bis fünf Stunden unterwegs; die Elektrobusse verkürzen das auf einen halben Tag mit Fotostopps.
Welchen Eingang soll ich nehmen?
Mit Auto, Taxi oder Reisebus: den Haupteingang mit Besucherzentrum an der Fayoum-Straße, Nummer 1 auf der Karte; dort gibt es Kassen und Ticketautomaten. Zu Fuß aus Nazlet el-Samman oder von einem der Hotels mit Pyramidenblick: den Sphinx-Eingang, Nummer 2, aber nur mit vorab online gekauftem Ticket. Der alte Eingang am Mena House ist geschlossen.
Gibt es eine Gizeh-Karte als PDF?
Diese Seite lässt sich über den Knopf „Karte drucken“ ausdrucken oder als PDF speichern; gedruckt werden Karte, Highlights und Routen. Am Besucherzentrum gibt es Tafeln mit den Busrouten; auf dem Plateau selbst ist die Beschilderung dünn, die Pyramiden sind aber von überall zu sehen.
Wo ist der beste Fotopunkt für die Pyramiden?
Am Panorama-Aussichtspunkt, Nummer 16 auf der Karte, im Süden des Plateaus: alle drei Pyramiden mit den Königinnenpyramiden in einer Reihe, morgens mit der Sonne im Rücken. Für die Sphinx mit der Chephren-Pyramide dahinter die Terrasse am Taltempel, Nummer 3. Vom Aussichtspunkt West, Nummer 17, siehst du die Wüstenseite ohne Stadt im Hintergrund.
Wie komme ich von Kairo nach Gizeh?
Mit Uber, Careem oder Taxi in 40 bis 90 Minuten je nach Verkehr zum Besucherzentrum an der Fayoum-Straße, nicht mehr zum Mena House. Mit der Metro bis Giza (Linie 2) und weiter mit Taxi oder Bus über die Pyramids Road. Vom Grand Egyptian Museum sind es zehn Minuten mit dem Taxi; ein Fußweg über die neue Brücke ist angelegt, führt aber zum geschlossenen Nordrand.
Kann man in die Pyramiden hineingehen?
Ja, in alle drei, jeweils mit eigenem Ticket zusätzlich zum Gebietsticket: die Cheops-Pyramide mit Großer Galerie und Königskammer ist die eindrucksvollste und die teuerste, Chephren und Mykerinos sind einfacher und wechseln sich bei Sperrungen ab. Die Gänge sind niedrig und steil, innen ist es heiß; wer eng gebaute Räume scheut, nimmt Chephren oder das Grab der Meresanch.