Angkor Wat Karte: Plan der Tempel von Angkor
Unsere eigene Angkor Karte mit 20 Highlights: Angkor Wat mit Wassergraben, Phnom Bakheng, die Stadt Angkor Thom mit Bayon und Königsterrassen, Ta Keo, Ta Prohm und Banteay Kdei entlang der Small Circuit. Tippe auf eine Nummer für Details, wähle eine Route oder drucke die Karte für deinen Besuch aus.
Karte von Angkor Wat, Angkor Thom und der Small Circuit
Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL. Gezeichnet von Back in Time Travel, Stand der Daten 25.09.2026. Die Karte ist eine Orientierungshilfe; Wege, Einbahnregelungen an Ta Prohm und gesperrte Bereiche können sich ändern. Die Tempel der Grand Circuit liegen nördlich und östlich außerhalb des Ausschnitts.
Die 20 Highlights auf der Karte
Die Nummern entsprechen der Karte. Die Reihenfolge folgt der Small Circuit im Uhrzeigersinn: von der Ticketkontrolle am Westdamm durch Angkor Wat, über Phnom Bakheng durch das Südtor nach Angkor Thom, hinaus durch das Siegestor zu Ta Keo und Ta Prohm, dann über Banteay Kdei, Sras Srang und Prasat Kravan zurück.
Ticketkontrolle und Westdamm Eingang
Hier trifft die Straße von Siem Reap auf den 190 Meter breiten Wassergraben. Kontrolleure prüfen den Angkor Pass (Kauf vorab im Ticketcenter oder online, nicht hier). Dahinter führt der Sandsteindamm über den Graben zum Westtor; er wurde bis 2023 mit japanischer Hilfe instand gesetzt.
Mehr dazu →Westtor Gopura der Außenmauer
Das westliche Torgebäude in der äußeren Umfassungsmauer, mit drei Türmen und langen Galerien nach Norden und Süden. Im Südturm steht die achtarmige Vishnu-Statue Ta Reach, heute als Wächtergeist verehrt; sie stand wohl ursprünglich im Zentralturm des Tempels.
Angkor Wat, Zentralheiligtum Tempelberg
Fünf Türme in Form von Lotusknospen auf drei Ebenen, der mittlere 65 Meter über dem Boden. Erbaut in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts unter Suryavarman II. als Vishnu-Tempel und wohl als sein Grab, deshalb nach Westen ausgerichtet. Die oberste Ebene (Bakan) ist mit begrenzter Besucherzahl zugänglich, Schultern und Knie bedeckt, Kinder unter zwölf nicht.
Mehr dazu →Reliefgalerien Äußere Galerie
Die Galerie um die unterste Ebene trägt die längsten Flachreliefs der Khmer-Kunst: im Osten das Quirlen des Milchozeans, im Westen die Schlacht von Kurukshetra aus dem Mahabharata, im Süden der Heereszug Suryavarmans II. sowie Himmel und Höllen. Gehe gegen den Uhrzeigersinn, so sind die Szenen zu lesen.
Nordteich Sonnenaufgang
Der linke der beiden Teiche vor dem Tempel, in dem sich die fünf Türme spiegeln: der Klassiker für den Sonnenaufgang, ab 5 Uhr voll. Die Sonne geht hinter dem Tempel auf, genau über dem Mittelturm nur um die Tagundnachtgleichen im März und September. Mehr Platz hast du weiter südlich oder an der Bibliothek.
Phnom Bakheng Tempelberg auf dem Hügel
Der Staatstempel Yasovarmans I. um 900 auf einem rund 60 Meter hohen Hügel, das Zentrum der ersten Hauptstadt Yasodharapura: fünf Stufen, einst 108 Türme. Berühmt für den Sonnenuntergang über Angkor Wat, deshalb auf 300 Besucher gleichzeitig begrenzt; komm gegen 16 Uhr. Aufstieg zu Fuß über den Waldweg, etwa 15 Minuten.
Mehr dazu →Südtor von Angkor Thom Stadttor
Das besterhaltene der fünf Tore, 23 Meter hoch, mit vier Gesichtern nach den Himmelsrichtungen. Die Dammbrücke über den Graben säumen 54 Götter links und 54 Dämonen rechts, die die Naga-Schlange halten: das Quirlen des Milchozeans in Stein. Dahinter die 3 mal 3 Kilometer große Stadt Jayavarmans VII., gegründet um 1181.
Mehr dazu →Bayon Staatstempel
Der Tempel Jayavarmans VII. im Zentrum von Angkor Thom, um 1200: 37 erhaltene Türme mit über 200 riesigen lächelnden Gesichtern, gedeutet als Bodhisattva Lokeshvara oder als der König selbst. Die Außengalerie zeigt Alltag, Märkte, Hahnenkämpfe und die Seeschlacht gegen die Cham auf dem Tonle Sap.
Mehr dazu →Baphuon Tempelberg
Der Shiva-Tempel Udayadityavarmans II. um 1060, drei Stufen hoch, mit einem 200 Meter langen Damm auf Säulen. Im 16. Jahrhundert wurde die Westseite zu einem 70 Meter langen liegenden Buddha umgebaut. Von 1960 bis 2011 wieder aufgebaut, nachdem 300.000 nummerierte Steine im Bürgerkrieg ihre Pläne verloren hatten.
Phimeanakas und Königspalast Palastbezirk
Eine kleine Pyramide aus Laterit im ummauerten Palastbezirk, um 1000. Der Legende nach musste der König jede Nacht im Turm mit einer Naga-Prinzessin schlafen, sonst drohte dem Reich Unheil. Vom Holzpalast selbst ist nichts geblieben, nur Mauern, Tore und die Badeteiche Sras Srei.
Elefantenterrasse Königstribüne
Die gut 300 Meter lange Tribüne vor dem Palast, geschmückt mit lebensgroßen Elefanten, Garudas und Löwen. Von hier sah der Hof Paraden und Feste auf dem großen Platz; Zhou Daguan beschrieb 1296 Feuerwerk und Prozessionen. Gegenüber stehen die zwölf Türme Prasat Suor Prat.
Terrasse des Leprakönigs Plattform
Eine Plattform mit der Statue eines sitzenden Gottes, wohl Yama, Herr der Toten, im Volksmund der Leprakönig (das Original steht im Nationalmuseum Phnom Penh). Im Inneren führt ein verborgener Gang an sieben Reihen Reliefs entlang: Nagas, Dämonen, Apsaras, bei der Restaurierung freigelegt.
Prasat Suor Prat und Khleangs Türme am Platz
Zwölf Türme aus Laterit in einer Reihe gegenüber der Elefantenterrasse, Anfang 13. Jahrhundert. Nach Zhou Daguan dienten sie der Streitschlichtung: Beide Parteien mussten tagelang in je einem Turm ausharren; wer krank wurde, hatte Unrecht. Dahinter die Khleangs, zwei lange Hallen aus dem 10. und 11. Jahrhundert.
Siegestor Stadttor
Das östliche Tor der Königsachse, 500 Meter nördlich vom Tor der Toten, mit denselben Gesichtstürmen und Naga-Balustraden wie das Südtor, aber viel ruhiger. Die Straße nach Osten führt zu Thommanon, Chau Say Tevoda und Ta Keo; hier verlässt die Small Circuit die Stadt.
Thommanon und Chau Say Tevoda Zwei kleine Tempel
Zwei fast gleiche Tempel im Stil von Angkor Wat, Anfang 12. Jahrhundert, einander gegenüber an der Straße vom Siegestor. Thommanon im Norden ist gut erhalten mit feinen Devata-Figuren; Chau Say Tevoda im Süden wurde 2000 bis 2009 mit chinesischer Hilfe wieder aufgebaut.
Ta Keo Unvollendeter Tempelberg
Der erste Tempel ganz aus Sandstein, um 1000 unter Jayavarman V.: fünf Türme auf einer 22 Meter hohen Pyramide, aber kaum Schmuck, denn die Arbeiten brachen ab, der Legende nach nach einem Blitzschlag. Die Treppen sind sehr steil. Nördlich davon liegt Ta Nei versteckt im Wald.
Ta Prohm Klostertempel im Dschungel
Das Kloster Rajavihara, 1186 von Jayavarman VII. für seine Mutter gestiftet; laut Stiftungsinschrift versorgten 12.640 Menschen den Tempel. Absichtlich im Zustand der Entdeckung belassen: Würgefeigen und Tetrameles-Bäume umklammern die Galerien. Drehort von „Tomb Raider“. Einbahnweg vom West- zum Osttor; früh morgens oder am späten Nachmittag am leersten.
Mehr dazu →Banteay Kdei Klostertempel
Die „Zitadelle der Zellen“, ein buddhistisches Kloster Jayavarmans VII. vom Ende des 12. Jahrhunderts, ähnlich Ta Prohm, aber kleiner und meist fast leer. Vier Gesichtstore, eine Tanzhalle mit Apsara-Reliefs; 2001 wurden hier 274 vergrabene Buddha-Statuen gefunden, die heute im Museum in Siem Reap stehen.
Sras Srang Königliches Bad
Ein 700 mal 350 Meter großes Wasserbecken aus dem 10. Jahrhundert, unter Jayavarman VII. mit Sandsteinstufen und einer Landungsterrasse mit Naga-Balustraden und Löwen gefasst. Gegenüber von Banteay Kdei; ein ruhiger Platz für den Sonnenaufgang ohne das Gedränge von Angkor Wat.
Prasat Kravan Backsteintempel
Fünf Backsteintürme in einer Reihe, 921 geweiht, ein Vishnu-Tempel hoher Beamter. Einzigartig in Angkor sind die Reliefs im Inneren des Backsteins: Vishnu mit acht Armen und mit dem Schritt über den Ozean im Mittelturm, seine Gemahlin Lakshmi im Nordturm. Die letzte Station der Small Circuit vor der Rückkehr nach Angkor Wat.
Routen durch Angkor
Drei Vorschläge. Wähle eine Route, dann werden ihre Stationen auf der Karte hervorgehoben. Der Park öffnet um 5 Uhr (Angkor Wat, Sras Srang, Phnom Bakheng) beziehungsweise 7:30 Uhr; die Hitze beginnt gegen 10 Uhr, Wasser und Kopfbedeckung sind Pflicht.
Small Circuit an einem Tag
Alle 20 Stationen im Uhrzeigersinn mit Tuk-Tuk oder Fahrrad, rund 17 Kilometer: früh Angkor Wat, vormittags Angkor Thom, mittags Pause, nachmittags Ta Keo, Ta Prohm und Banteay Kdei, zum Sonnenuntergang zurück über Prasat Kravan. Zehn bis zwölf Stunden.
- 1 Ticketkontrolle und Westdamm
- 2 Westtor
- 3 Angkor Wat, Zentralheiligtum
- 4 Reliefgalerien
- 5 Nordteich
- 6 Phnom Bakheng
- 7 Südtor von Angkor Thom
- 8 Bayon
- 9 Baphuon
- 10 Phimeanakas und Königspalast
- 11 Elefantenterrasse
- 12 Terrasse des Leprakönigs
- 13 Prasat Suor Prat und Khleangs
- 14 Siegestor
- 15 Thommanon und Chau Say Tevoda
- 16 Ta Keo
- 17 Ta Prohm
- 18 Banteay Kdei
- 19 Sras Srang
- 20 Prasat Kravan
Sonnenaufgang und Angkor Wat allein in 3 Stunden
Um 5 Uhr an der Ticketkontrolle, im Dunkeln über den Damm und durch das Westtor zum Nordteich. Nach dem Sonnenaufgang gegen den Uhrzeigersinn an den Reliefs entlang, dann hinauf zum Zentralheiligtum, bevor um 9 Uhr die Busgruppen kommen.
Grand Circuit als zweiter Tag
Durch das Südtor zum Bayon und zu den Terrassen, dann durch das Nordtor hinaus zu Preah Khan, Neak Pean, Ta Som, East Mebon und Pre Rup, die nördlich und östlich außerhalb dieser Karte liegen (Preah Khan 1,5 Kilometer nördlich des Nordtors). Zurück über Sras Srang und Prasat Kravan, rund 26 Kilometer.
Eingang, Ticketkontrolle und Parkplätze
- Ticketkontrolle am Westdamm
- Wo die Straße von Siem Reap auf den Wassergraben von Angkor Wat trifft, prüfen Kontrolleure den Angkor Pass; an jedem Tempel wird er erneut verlangt. Verkauft wird er nicht hier, sondern nur im Angkor Ticket Center an der Road 60 am Rand von Siem Reap oder online. Ohne Pass kommst du nicht über den Damm.
- Parkplatz Angkor Wat
- Südlich der Straße, gegenüber der Ticketkontrolle, mit Ständen, Garküchen und Toiletten. Hier warten die Tuk-Tuk-Fahrer; Tagestouren werden am selben Platz abgesetzt. Der Damm über den Graben beginnt 200 Meter weiter östlich.
- Weitere Parkplätze
- Am Fuß von Phnom Bakheng, vor dem Westeingang von Ta Prohm und an der Terrasse des Leprakönigs in Angkor Thom (alle mit P markiert). Fahrer warten auf dich, während du die Tempel besichtigst; das ist im Tuk-Tuk-Preis enthalten.
- Wege zwischen den Tempeln
- Die Small Circuit ist rund 17 Kilometer lang, zu Fuß nicht zu schaffen. Üblich sind Tuk-Tuk (Tagespauschale), Fahrrad oder E-Bike; auf den Straßen im Park gilt Tempo 40, Schatten gibt es unter den Bäumen fast überall.
Preise des Angkor Passes, Öffnungszeiten, Kleiderordnung und das Ticketcenter stehen in unserem Ratgeber Angkor Wat Tickets und Eintritt.
Wo liegt Angkor Wat?
Angkor Wat liegt im Nordwesten Kambodschas in der Provinz Siem Reap, sechs Kilometer nördlich der Stadt Siem Reap und rund 15 Kilometer vom Nordufer des Tonle-Sap-Sees. Der Tempel ist der südlichste Teil des Archäologischen Parks Angkor, der sich mit Angkor Thom und den Tempeln der beiden Rundwege nach Norden und Osten erstreckt. Entfernungen vom Zentralheiligtum, jeweils Luftlinie:
- Siem Reap (Zentrum)
- 6 km
- Flughafen Siem Reap-Angkor (SAI)
- 39 km
- Phnom Penh
- 236 km
- Battambang
- 80 km
- Bangkok
- 366 km
Häufige Fragen zur Angkor-Karte
Wo liegt Angkor Wat?
Angkor Wat liegt in der Provinz Siem Reap im Nordwesten Kambodschas, 6 Kilometer Luftlinie nördlich vom Zentrum von Siem Reap (sieben Kilometer über die Straße, 15 bis 20 Minuten mit dem Tuk-Tuk), 39 Kilometer Luftlinie vom Flughafen Siem Reap-Angkor (SAI), der rund 40 Straßenkilometer östlich der Stadt liegt, knapp eine Stunde Fahrt. Phnom Penh ist 236 Kilometer Luftlinie entfernt, über die Nationalstraße 6 rund 320 Kilometer und fünf bis sechs Stunden; Battambang liegt 80 Kilometer südwestlich, Bangkok 366 Kilometer westlich.
Wie groß ist Angkor?
Der Archäologische Park Angkor umfasst rund 400 Quadratkilometer. Unsere Karte zeigt den Kern: Angkor Wat mit Graben misst 1,5 mal 1,3 Kilometer, Angkor Thom 3 mal 3 Kilometer, und die Small Circuit, die beide mit Ta Keo, Ta Prohm und Banteay Kdei verbindet, ist rund 17 Kilometer lang. Zu Fuß ist das nicht zu schaffen; du brauchst ein Tuk-Tuk, ein Fahrrad oder ein E-Bike. Für Angkor Wat allein rechne zwei bis drei Stunden, für die Small Circuit einen ganzen Tag.
Gibt es eine Angkor-Wat-Karte als PDF?
Diese Seite lässt sich über den Knopf „Karte drucken“ ausdrucken oder als PDF speichern; gedruckt werden Karte, Highlights und Routen. Im Park selbst gibt es an den großen Tempeln Übersichtstafeln, aber keine gedruckten Pläne; die Tuk-Tuk-Fahrer kennen die Rundwege auswendig.
Small Circuit oder Grand Circuit?
Die Small Circuit (Petit Circuit, 17 Kilometer) führt zu den berühmtesten Tempeln: Angkor Wat, Phnom Bakheng, Angkor Thom mit Bayon, Ta Keo, Ta Prohm, Banteay Kdei. Die Grand Circuit (26 Kilometer) ergänzt im Norden und Osten Preah Khan, Neak Pean, Ta Som, East Mebon und Pre Rup, ruhiger und kleiner. Mit einem Tag nimm die Small Circuit, mit drei Tagen beide plus Banteay Srei, 35 Kilometer nordöstlich.
Wie weit ist es von Siem Reap nach Angkor Wat?
Rund sechs Kilometer Luftlinie vom Stadtzentrum, sieben Kilometer über die Straße, 15 bis 20 Minuten mit dem Tuk-Tuk oder eine halbe Stunde mit dem Fahrrad. Den Angkor Pass kaufst du vorher im Ticketcenter an der Road 60 am Stadtrand oder online, denn an der Kontrolle am Westdamm gibt es keinen Verkauf.
Wo ist der beste Platz für den Sonnenaufgang?
Am Nordteich vor Angkor Wat, wo sich die fünf Türme spiegeln; sei um 5 Uhr an der Ticketkontrolle. Wer das Gedränge scheut, geht zum Südteich, zur Landungsterrasse von Sras Srang oder in den Tempel selbst, der um diese Zeit noch leer ist. Den Sonnenuntergang siehst du von Phnom Bakheng (auf 300 Personen begrenzt) oder vom Pre Rup an der Grand Circuit.
Kann man Angkor Wat besteigen?
Ja, die oberste Ebene (Bakan) ist über eine steile Holztreppe zugänglich, mit begrenzter Besucherzahl und Wartezeit am Vormittag. Schultern und Knie müssen bedeckt sein, Kinder unter zwölf Jahren dürfen nicht hinauf, und an buddhistischen Feiertagen bleibt der Bakan geschlossen. Bei Ta Keo und Pre Rup darfst du die Pyramiden besteigen, beim Bayon die obere Terrasse.