Pachacuti baut auf dem Grat.
Ein Dokument von 1568, das John Rowe 1990 veröffentlichte, nennt die Ländereien von Picchu als Besitz des Inka Yupanqui, also Pachacutis, des Herrschers, der das Reich zur Großmacht machte. Machu Picchu war demnach ein königliches Landgut: ein Ort für den Hof, seine Gäste und die Verwaltung der Täler. Neue Radiokarbondaten an Knochen aus den Gräbern setzen die Nutzung auf etwa 1420 bis 1532, zwei Jahrzehnte früher als der Regierungsantritt Pachacutis, den die Chroniken mit 1438 angeben. Wer im Jahr 1450 hier steht, sieht eine Baustelle, die zugleich schon bewohnt ist.
Quelle: Burger, Salazar, Nesbitt, Washburn & Fehren-Schmitz · New AMS dates for Machu Picchu: results and implications, Antiquity 95 (2021)

