
Cusco · Heiliges Tal · Peru
Machu Picchu.
Die Stadt auf dem Grat.
Terrassen, die im Nebel hängen, ein Sonnentempel auf gewachsenem Fels, Wasserkanäle, die noch laufen, und dahinter der spitze Huayna Picchu: Machu Picchu ist die am besten erhaltene Stadt der Inka, weil die Spanier sie nie fanden. Hier findest du alles für deine Reise: die Geschichte von Pachacutis Landsitz bis zum Tag, an dem Hiram Bingham kam, Tickets und Eintritt mit der Frage „Welcher Circuit?“, die Anreise ab Cusco mit Zug und Bus, die Höhe, und einen eigenen Plan der Stadt.
Machu Picchu liegt auf 2.430 Metern auf einem Grat über dem Urubamba, 80 Kilometer nordwestlich von Cusco. Der Inka Pachacuti ließ die Stadt um 1450 als Landsitz bauen; Radiokarbondaten setzen die Nutzung zwischen 1420 und 1530, es lebten hier wohl kaum mehr als 750 Menschen. Nach der spanischen Eroberung wurde der Ort verlassen und wuchs zu. Am 24. Juli 1911 führte der Bauer Melchor Arteaga den Amerikaner Hiram Bingham hinauf; Yale grub 1912 und 1914/15 und gab die Funde bis 2012 zurück. Seit 1983 Welterbe, seit 2024 mit drei festen Circuits. Quelle: UNESCO
Vier Wege in die Stadt
Verstehen, planen,
zurechtfinden
01KI-Vision1911Der Tag, an dem Bingham kamVon der lebenden Stadt Pachacutis um 1450 über die verlassene Stadt unter dem Urwald, den 24. Juli 1911 und die Freilegung durch Yale bis heute: die Zeitreise von der oberen Terrasse.Zeitreise starten
02Echtes Foto1450Die GeschichteVon Pachacutis Landsitz über die verlassene Stadt unter dem Urwald, Lizárragas Inschrift von 1902 und Binghams Tag im Juli 1911 bis zum Streit um die Funde von Yale.Geschichte lesen
03Geprüft 25.09.20262026Tickets & Eintritt152 Soles, 200 mit Huayna Picchu, Circuit 1, 2 oder 3, Zeitfenster 6 bis 15 Uhr, Kauf bei tuboleto.cultura.pe, Zug ab Cusco, Bus ab Aguas Calientes, Höhe und beste Reisezeit.Besuch planen
04Eigener Plan20 OrteDie KartePlan der Stadt mit Sonnentempel, Intihuatana, Hauptplatz, den Routen der drei Circuits, Huayna Picchu, Eingang, Bus und Bahnhof.Karte öffnen Machu Picchu in Kürze
Machu Picchu in Kürze
Wo liegt Machu Picchu?
In Peru, auf einem Grat auf 2.430 Metern über dem Tal des Urubamba, rund 80 Kilometer nordwestlich von Cusco. Der Ort am Fuß des Berges heißt Aguas Calientes oder Machu Picchu Pueblo und ist nur mit dem Zug oder zu Fuß erreichbar; von dort fährt ein Bus in 25 Minuten zum Eingang.
Wann wurde Machu Picchu gebaut?
Um 1450, in der Regierungszeit des Inka Pachacuti (1438–1471). Radiokarbondaten aus Gräbern zeigen, dass der Ort etwa von 1420 bis 1530 bewohnt war, also gut ein Jahrhundert.
Wer baute Machu Picchu?
Der Inka Pachacuti, der Herrscher, der aus Cusco ein Reich machte; die Stadt gilt als sein Landsitz. Sein Nachfolger Túpac Inca Yupanqui nutzte sie weiter. Gebaut wurde ohne Mörtel, mit Steinen, die so genau geschliffen sind, dass kein Messer dazwischen passt.
Warum wurde Machu Picchu verlassen?
Nach der spanischen Eroberung ab 1532, wohl im Lauf der folgenden Jahrzehnte, bis etwa 1570; die genauen Gründe sind nicht überliefert. Wahrscheinlich brachen mit dem Inkareich die Versorgung und der Grund für den Landsitz weg, dazu kamen Seuchen. Die Spanier fanden die Stadt nie, deshalb steht sie noch.
Wer entdeckte Machu Picchu 1911?
Der Amerikaner Hiram Bingham, Dozent in Yale, am 24. Juli 1911, geführt von dem Bauern Melchor Arteaga; Familien lebten damals auf den Terrassen, und der Cusqueño Agustín Lizárraga hatte 1902 seinen Namen an eine Wand geschrieben. Bingham machte den Ort bekannt; Yale grub 1912 und 1914/15 und gab die Funde bis 2012 an Peru zurück.
Wie viele Besucher kommen pro Tag?
4.500 an normalen Tagen, 5.600 in der Hochsaison, für 2026 vom 19. Juni bis 2. November sowie an einzelnen Feiertagen, verteilt auf zehn Routen und stündliche Zeitfenster von 6 bis 15 Uhr. Das legt das Kulturministerium jedes Jahr per Resolución fest.
Der Blick über die Anden hinaus
Zur selben
Zeit, anderswo.
Als Pachacuti um 1450 Machu Picchu bauen ließ, stand Angkor Wat schon drei Jahrhunderte, Chichén Itzá war verlassen, und in Rom grub man im Kolosseum nach Steinen für Paläste. Zieh den Zeiger und entdecke die anderen Stätten.

- 100 v. Chr. – 79 n. Chr. Die bewohnte Stadt

- 600 v. Chr. – 90 v. Chr. Vor Rom
- 89 v. Chr. – 61 n. Chr. Römisches Municipium
- 62 n. Chr. – 78 n. Chr. Nach dem Erdbeben
- 79 n. Chr. – 79 n. Chr. Der Untergang

- 500 v. Chr. – 200 v. Chr. Das Forum der Republik
- 199 v. Chr. – 1 v. Chr. Villen am Palatin
- 1 n. Chr. – 79 n. Chr. Neros See im Tal
- 80 n. Chr. – 437 n. Chr. Das Amphitheater in Betrieb
- 438 n. Chr. – 599 n. Chr. Letzte Spiele
- 600 n. Chr. – 1348 n. Chr. Festung, Werkstatt, Steinbruch
- 1349 n. Chr. – 1500 n. Chr. Nach dem Erdbeben von 1349

- 600 v. Chr. – 481 v. Chr. Noch ohne den Parthenon
- 480 v. Chr. – 448 v. Chr. Nach der persischen Zerstörung
- 447 v. Chr. – 433 v. Chr. Ein Monument entsteht
- 432 v. Chr. – 399 n. Chr. Das klassische Ensemble
- 400 n. Chr. – 1000 n. Chr. Andere Nutzungen, derselbe Felsen

- 300 v. Chr. – 1 v. Chr. Der hellenistische Stadtrahmen
- 1 n. Chr. – 149 n. Chr. Römisches Wohnen
- 150 n. Chr. – 269 n. Chr. Die Zeit der Bibliothek
- 270 n. Chr. – 800 n. Chr. Ein Bau bekommt eine neue Rolle

- 1 n. Chr. – 149 n. Chr. Die Stadt wächst
- 150 n. Chr. – 249 n. Chr. Eine Achse für die Stadt
- 250 n. Chr. – 599 n. Chr. Leben zwischen den Monumenten
- 600 n. Chr. – 700 n. Chr. Das Zentrum im Umbruch

- 600 v. Chr. – 199 n. Chr. Vor den großen Tempeln
- 200 n. Chr. – 694 n. Chr. Eine Stadt der klassischen Maya
- 695 n. Chr. – 733 n. Chr. Nach dem Sieg über Calakmul
- 734 n. Chr. – 799 n. Chr. Monument und Erinnerung
- 800 n. Chr. – 950 n. Chr. Eine urbane Welt im Wandel

- 600 v. Chr. – 31 v. Chr. Reisende der Antike
- 30 v. Chr. – 640 n. Chr. Römische Provinz
- 641 n. Chr. – 1400 n. Chr. Steinbruch für Kairo

- 600 n. Chr. – 849 n. Chr. Das alte Chichén
- 850 n. Chr. – 899 n. Chr. Zwischen zwei Städten
- 900 n. Chr. – 1049 n. Chr. Die Blüte der neuen Stadt
- 1050 n. Chr. – 1199 n. Chr. Nach dem Fall
- 1200 n. Chr. – 1250 n. Chr. Die Zeit Mayapáns

- 1400 n. Chr. – 1419 n. Chr. Vor dem Landgut
- 1420 n. Chr. – 1532 n. Chr. Das Landgut Pachacutis
- 1533 n. Chr. – 1572 n. Chr. Nach der Eroberung

- 800 n. Chr. – 1112 n. Chr. Vor Angkor Wat
- 1113 n. Chr. – 1150 n. Chr. Ein Tempel entsteht
- 1151 n. Chr. – 1180 n. Chr. Nach dem Bauherrn
- 1181 n. Chr. – 1295 n. Chr. Die Zeit Jayavarmans VII. und danach
- 1296 n. Chr. – 1350 n. Chr. Zhou Daguans Angkor
- 1351 n. Chr. – 1430 n. Chr. Dürren und Monsun
- 1431 n. Chr. – 1500 n. Chr. Die Hauptstadt zieht weiter
Die Bänder zeigen redaktionelle Zeitfenster unserer Geschichten, keine vollständigen Siedlungsgeschichten. Phasengrenzen ordnen die Erzählung; nicht jede Veränderung lässt sich auf ein Jahr datieren. Fotos zeigen den erhaltenen Zustand, nicht das gewählte Jahr. Heutige Küsten dienen zur Orientierung.
Vom Bildschirm auf die Terrasse
Machu Picchu selbst erleben
Der Einlass läuft von 6 bis 15 Uhr in stündlichen Zeitfenstern; das Ticket kostet 152 Soles, mit Huayna Picchu 200, online bei tuboleto.cultura.pe mit Pass-Nummer. Touren ab Cusco bündeln Zug, Bus, Ticket und Guide; wer allein kommt, steigt am Eingang die Treppe zur oberen Terrasse hinauf und hat die Stadt vor sich.
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Quellen und Einordnung
Die Angaben auf dieser Übersichtsseite stützen sich auf die UNESCO, das peruanische Kulturministerium und die Forschungsliteratur, wie sie Wikipedia und Wikidata zusammenfassen; die Unterseiten nennen ihre Quellen jeweils am Inhalt.
- UNESCO: Historic Sanctuary of Machu Picchu (Welterbe 1983, 2.430 m)
- Ministerio de Cultura / DDC Cusco: History (Lage, Höhe)
- Ministerio de Cultura / DDC Cusco: Circuits and routes (seit 01.06.2024)
- Gestión: Tarife und Aforo 2026 (RM 000284/000285-2025-MC)
- Wikipedia: Machu Picchu (Bau um 1450, Radiokarbon 1420–1530, Bingham 24.07.1911, Yale)
- Wikidata Q676203
Bilder und Nutzungsrechte
Blick von der oberen Terrasse auf die Stadt und den Huayna Picchu: Foto Martin St-Amant (S23678), 2009, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons. Karte: eigener Plan auf Basis von OpenStreetMap-Daten (ODbL).
Angkor Wat von Westen über den Lotusteich, aufgenommen am 10. Dezember 2019. Balon Greyjoy / Wikimedia Commons · CC0 1.0. Auf 1600 Pixel Breite verkleinert und in WebP umgewandelt; kein Beschnitt und keine inhaltliche Bildbearbeitung. Ausschnitt je nach Bildschirm. Abgeleitete Fotografie unter derselben Lizenz.
Die Kukulcán-Pyramide (El Castillo) in Chichén Itzá, Nordseite mit der restaurierten Treppe, gesehen von der Großen Plattform. Aufnahme vom 31. Mai 2013. Arian Zwegers / Wikimedia Commons · CC BY 2.0. Auf 1600 Pixel Breite verkleinert und als WebP komprimiert; kein Beschnitt, keine inhaltliche Veränderung. Ausschnitt je nach Bildschirm. Abgeleitete Fotografie unter derselben Lizenz.
Die Pyramiden von Gizeh von Süden aus der Wüste: vorne die Mykerinos-Pyramide mit den drei Königinnenpyramiden, dahinter Chephren mit dem Rest der Verkleidung an der Spitze, rechts die Cheops-Pyramide. Aufnahme vom 19. Juni 2006. Ricardo Liberato / Wikimedia Commons · CC BY-SA 2.0. Auf 3:2 beschnitten (wenige Pixel am Rand), auf 1600 Pixel Breite verkleinert und als WebP komprimiert; keine inhaltliche Veränderung. Ausschnitt je nach Bildschirm. Abgeleitete Fotografie unter derselben Lizenz.
Die Ausgrabung von Herculaneum von der Zugangsrampe aus: unten die Bootshäuser am antiken Strand, darüber die Terrasse des Marcus Nonius Balbus, die Stadt und der Vesuv; oben das heutige Ercolano. Aufnahme vom 27. März 2023. Diego Delso / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0. Auf 1600 Pixel Breite verkleinert und als WebP komprimiert; kein Beschnitt, keine inhaltliche Veränderung. Ausschnitt je nach Bildschirm. Abgeleitete Fotografie unter derselben Lizenz.
Blick vom oberen Zuschauerrang in das Kolosseum: freigelegtes Hypogäum, der teilweise rekonstruierte Arenaboden und die gegenüberliegenden Ränge. Aufnahme vom 15. September 2022. Diego Delso / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0. Auf 1600 Pixel Breite verkleinert und als WebP komprimiert; kein Beschnitt, keine inhaltliche Veränderung. Ausschnitt je nach Bildschirm. Abgeleitete Fotografie unter derselben Lizenz.
Machu Picchu von den oberen Terrassen nahe der Wächterhütte: der Hauptplatz mit dem einzelnen Baum, links der Tempelbezirk, rechts die Wohnviertel, dahinter der Huayna Picchu. Aufnahme vom 27. Juni 2009 im Abendlicht. Martin St-Amant (S23678) / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0. Auf 3:2 beschnitten (Himmel oben gekürzt), auf 1600 Pixel Breite verkleinert und als WebP komprimiert; keine inhaltliche Veränderung. Ausschnitt je nach Bildschirm. Abgeleitete Fotografie unter derselben Lizenz.
Blick vom Pnyx auf die Akropolis von Athen mit dem Parthenon, aufgenommen am 20. Mai 2020. George E. Koronaios / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0. Auf 1600 Pixel Breite verkleinert und in WebP umgewandelt; kein Beschnitt und keine inhaltliche Bildbearbeitung. Ausschnitt je nach Bildschirm. Abgeleitete Fotografie unter derselben Lizenz.
Die Fassade der Celsus-Bibliothek in Ephesos, Türkei, aufgenommen am 8. April 2015. Carole Raddato / Wikimedia Commons · CC BY-SA 2.0. Auf 1600 Pixel Breite verkleinert und in WebP umgewandelt; kein Beschnitt und keine inhaltliche Bildbearbeitung. Ausschnitt je nach Bildschirm. Abgeleitete Fotografie unter derselben Lizenz.
Tempel I an der Großen Plaza von Tikal, Guatemala. Aufnahme vom 26. Juni 2015. Kaldari / Wikimedia Commons · CC0 1.0. Auf maximal 1600 Pixel Kantenlänge verkleinert und als WebP komprimiert; kein Beschnitt, keine inhaltliche Veränderung. Ausschnitt je nach Bildschirm. Abgeleitete Fotografie unter derselben Lizenz.
Blick über die Straße der Toten in Teotihuacán: rechts die Sonnenpyramide, am Ende der Achse die Mondpyramide. Aufnahme vom 27. Dezember 2017. Ralibreros112 / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0. Auf maximal 1600 Pixel Kantenlänge verkleinert und als WebP komprimiert; kein Beschnitt, keine inhaltliche Veränderung. Ausschnitt je nach Bildschirm. Abgeleitete Fotografie unter derselben Lizenz.
Die Große Plaza von Tikal mit Tempel I, gesehen von Tempel II; links die Treppe der Nordakropolis, rechts die Zentralakropolis. Aufnahme vom 21. Juli 2010. Mario Bollini / Wikimedia Commons · CC BY 2.0. Auf 1600 Pixel Breite verkleinert und als WebP komprimiert; kein Beschnitt, keine inhaltliche Veränderung. Ausschnitt je nach Bildschirm. Abgeleitete Fotografie unter derselben Lizenz.
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